Wir wissen, wie Innovation funktioniert. Deshalb sind wir gute Berater.

30 Jahre f:kom. Solche Jubiläen sind in der Werbebranche eher selten. Wenn man verstehen will, wieviel Weg wir über die Jahre gegangen sind und wie sehr sich die Werbelandschaft dabei verändert hat, so muss man sich nur den Film oben anschauen. Und sich dann vergegenwärtigen, wo und wie man sich diesen Film gerade angeschaut hat. Willkommen in 2017.

Kaum vorzustellen, was für ein Aha-Erlebnis ein simples Drag and Drop von Text oder Bild auf dem Macintosh 1988 war, wenn man vorher wie oben gezeigt alles von Hand machen musste. Die Macs haben innerhalb von ein paar Jahren eine ganze Industrie verändert. Und mit dem Web oder den Smartphones ist es nicht anders gelaufen. Wir sind alle diese Schritte mitgegangen.

Wir lieben unsere Arbeit und machen sie gut. Damals wie heute. Das hat vor allen Dingen damit zu tun, dass wir immer innovativ geblieben sind. Und die vielen Erfahrungswerte in bessere und neue Lösungen investiert haben, die sich sehen lassen können.

Natürlich fliesst dieser Erfahrungsschatz auch in unsere Beratungsleistungen ein, was uns bestimmt massiv von den jungen Wilden unterscheidet. Einer Zusammenarbeit mit denen gehen wir aber nie aus dem Weg, im Gegenteil: Da lernt jeder was. Und wir lernen gerne.

Ein Klick/Tap öffnet die jeweiligen Einträge und erzählt die eine oder andere Geschichte von Innovation und Abenteuer ;-)

 

1986

Die Selbstständigkeit beginnt in einem schönen Homeoffice in der Schultze-Kathrin-Strasse auf dem Triller. Alles noch mit Filzern, Schere, Prittstift zusammenfrickeln. Einfach den Film oben starten und Sie sehen, wie das damals so ging.

Für die Zeitaufwände in der Grafik gilt folgende Faustformel:
Was in den 80ern vier Wochen dauerte, dauert in den 90ern nur noch zwei Wochen, in den 00ern noch eine Woche und in den 10ern gerade noch 3 Tage … ein Verhältnis von 10:1 – gilt jedoch so nur für Reinzeichnung, Satz, Litho und Produktion. Gute Ideen kosten immer noch das gleiche Geld.

1989

Nach einer kurzen Episode mit Sebastian Heimpel in der Heinrich-Böcking-Straße in den Räumen von Novocomp verlasse ich diesen Ort wieder. Den Mac aber nehme ich mit und gebe ihn nicht wieder her. Es ist ein Macintosh IIci mit 8 MB RAM, 40 MB Platte, 12'' Farbmonitor, Laserwriter NTX, Software und Zubehör für runde 40.000 DM.

Ich war mir sicher: Das war die Zukunft. Und ich sollte Recht behalten.

1990

Bezug eines Büros in den Räumen von Frank Zinsmeisters Fotosynthese in der Römerstadt, am Fuß des Halbergs. Fotostudio und Labor sind ein faszinierendes Umfeld für die grafische Arbeit.

1991

In dieser Zeit waren Kunstkalender, die ausschliesslich am Computer erstellt worden sind, noch höchst ungewöhnlich. Vielmehr wurde gemalt und reproduziert. Trotzdem habe ich mich zusammen mit Joachim Ickrath darauf eingelassen, einen Kunstkalender komplett am Mac zu erstellen. Und so setzten wir gemeinsam 12 künstlerische Grafiken mit Freehand um. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, insbesondere weil wir die Kalendarien in die Grafiken itegrierten, jedes war also typografisch anders.

Neben der Einzigartigkeit der Kunstwerke war es jedoch das Format des Kalenders, was ihn technisch gesehen einzigartig machte – DIN A2. Das war damals das Maximum, was ein DTP-Belichter ausgeben konnte – und TypoLogo! in Saarbrücken hatte ein solches Gerät! Ein Glücksfall für uns, denn soviel ich weiss, waren sie 1991 die Ersten deutschlandweit, die einen solchen Belichter einsetzten.

Und so entstand der ganze Kunstkalender from Scratch bis hin zu den separierten seitenglatten Druckfilmen bei uns im Büro an einem Mac IIci. Gedruckt wurde damit im Druckhaus Enger in Willich/Anrath.

1991

Umzug in neue Räume in der Deutschherrnstrasse in Saarbrücken. Das Büro war direkt neben Mechthild Schneiders Atelier. Wieder direkt beim Fotografen, und die Atmosphäre im 250 Jahre alten Gemäuer des Gasthauses "Zum Adler" war etwas Besonderes. 15 Jahre blieb das Büro in diesem Haus.

1993

Kooperation mit Villeroy & Boch Mettlach, Schriftentwicklungen und Produktwerbung. Zu dieser Zeit haben wir einen Symbolfont für V&B entwickelt, mit dem man mittels einer Tastenkombination zweistellige Zahlen nach Wahl in einen Kreis oder ein Quadrat tippen konnte. Das war damals eine Weltneuheit.

1994

Eigentlich war mein Bruder Jens schuld, dass wir mit dem Internetkram professionell angefangen haben. Nach unserem Besuch am Tag der Offenen Tür im Rechenzentrum der Universität des Saarlandes und einer beeindruckenden Mozaik-Web-Browser-Session sagte Jens: "Ich will ins Netz!" 

Haben wir gemacht. Wir nutzten das Angebot vom Rechenzentrum/saarlink, eine feste Internetanbindung per ISDN mit einem Mengenvolumen von 5 MB/Monat für 50 DM/Monat. Damit saßen wir in der ersten Reihe. Hurra!

1996
bis 2000

Kollege Michael Zimmer holte uns für die Staatskanzlei ins Boot, weil wir damals zu den Wenigen gehörten, die in Saarbrücken Ahnung von Websites hatten. Wir machten in der Folge das komplette Internet für die Saarländische Landesregierung. Die Betreuung von saarland.de lief für vier Jahre (Regierung, Ministerien, Landesämter).

Es folgte die Ausstattung unseres Büros mit symmetrischem Internetanschluß auf Primärmultiplex, 2 Mbit. Das sind 32 gebündelte ISDN-Leitungen mit 250 MB Datenvolumen für 650 DM monatlich. Und wir hatten jetzt einen eigenen Webserver im Haus. Yessss.

Auch personell stocken wir auf. Im Büro haben wir jetzt eine Sekratärin, zwei Mitarbeiter und einen Mediengestalter-Azubi.

1997

Die Kooperation mit der Frankfurter Agentur KIB (Kontor für Industrieberatung) verschafft uns auch Kontakt und Aufträge für die Hannovermesse. Das erfordert eine Erweiterung der Geschäftsräume, wir stocken auf auf 5 Mitarbeiter und erschliessen im Erdgeschoss die ehemaligen Räume der Brauerei Heyer.

Zeitgleich ändern wir die Firmenbezeichnung in f:kom // feld kommunikation & design. Man beachte den Doppelpunkt und die beiden Slashes im Firmennamen, sie symbolisieren unsere Internet-Affinität.

Unser Domainname ändert sich in der Folge von feld.org nach fkom.de …
f steht für Feld, kom für Kommunikation und de für Design.

Und wir bekommen ein eigenes Logo, die rote Schildkröte. Im Orginal schwarz auf Papier gedruckt, ohne Kreis.
Ein Holzschnitt vom Designer-Kollegen  Hermann Becker. Vielen Dank lieber Hermann!

1999
bis 2003

Über unsere Frankfurter Kontakte betreuen wir nun neben der Hannovermesse auch die CeBIT Firmenvorträge und erstellen Plakatwerbungen, Mailings, Anzeigen und Bannerwerbungen.

Das Besondere an diesen Jobs war zum einen der Zeitrahmen der Realisation für Plakate und Streumittel, und zum anderen das Verbreitungsgebiet der Anzeigen.

Denn die Inhalte und Firmennamen änderten sich praktisch stündlich bis etwa 1 Woche vor Beginn der Vorträge auf der CeBIT. Alle Firmennamen wurden in Kästchen abgebildet, zur Hervorhebung und Abgrenzung. Normalerweise ist das eher hinderlich für schnelle Korrekturen. Wir entwickelten also einen Font, mit dem wir graue Namen in einem schwarzen Kasten schreiben konnten. Die Korrektur erfolgte dann durch Suchen und Ersetzen. Und so schafften wir es, 700 Plakatvorlagen innerhalb von zwei Tagen final zu korrigieren. Dafür gab's Standing Ovations.

Die Anzeigen wurden weltweit per ISDN verschickt, nach Japan, Finnland, Russland, USA, Grossbritannien, Franreich, Italien, Spanien, Holland, Belgien u.a. – alles per PDF. Das war noch riskant damals, und so umschifften wir mögliche Defekte der Dateien mit einem eingebetteten Screenshot, der Anzeige als Bild - zur Kontrolle. Alles klappte, nicht eine einzige Reklamation.

1997
bis 1999

Wir kommen über Harald Weiss  in Kontakt mit Debis Systemhaus in Leinfelden Echterdingen. Unter den Fittichen von Marketingleiter Fritz Jörn machen wir einige nette Sachen und schauen mal wieder über den saarländischen Tellerrand.

Wir machen eine Branchenzentren-Broschüre und Kompaktinformationen. Das eigentlich erfolgreiche Produkt aber waren die Infoblätter zu den IT-Dienstleistungspaketen von Debis, denn hier hatten wir ehemals seitenweise Beschreibungen auf ein DIN A4 Blatt verdichet. Gute Bilder, Facts & Figures, wenig Text, Ansprechpartner + Telefon. Fertig. Die Aussendienstler waren erfolgreich und recht zufrieden mit uns.

In diesem Stil haben wir weiter gemacht und diese Taktik auch bei Websites angewendet. So haben wir mal den saarländischen Umweltminister bei einem Vorwort von einer Doppleseite A4 auf zwei Sätze gekürzt. Dafür bekamen wir von deren Pressestelle Standing Ovations.

2004
bis heute

Immer wieder Kooperationen mit verschiedenen Agenturen bei zahlreichen Internet-Projekten. Das war ganz spannend, da das vorwiegend Projekte im größeren Stil waren. Hat Spass gemacht, vielen Dank! Wir haben also Web-Projekt-Erfahrung im größeren Rahmen für Industrie, Handel und Energieversorgung

Dort haben wir neben Saarland.de die wichtigsten Erfahrungen mit Web-Projekten gesammelt, mit Typo3, mit Wordpress, CRM und einigem mehr. Es entstanden einige wichtige Kontakte, mit denen wir heute noch zusammen arbeiten. 

2005

Web 2.0 für den Guide orange – ein CMS auf Basis von Wordpress, das war damals ganz neu und noch recht einfach im Vergleich zu heute. Aber es war eher für Blogs konzipiert, und als Content Management System noch ungewöhnlich. Dazu musste man die Kommentarfunktion rausnehmen und ein paar Kleinigkeiten anpassen. Es klappte alles, und so verschafften wir dem schönen Projekt ein kostengünstiges CMS. Ein paar Jahre später haben das alle gemacht. 

2008

Diplom-Psychologe Ulrich Geuther erweitert das Team in den Bereichen Business Coaching und Beratung. Das war für uns ein Schritt nach vorne, weil Ulrich Geuther zum einen über ein profundes Wissen vefügt, und andererseits ein brillianter Coach ist, der regelmäßig für zahlreiche Unternehmen wie Volkswagen z.B. arbeitet. Das hat uns alle an vielen Punkten inspiriert und motiviert, danke dafür!  Ulrich Geuther lebt und arbeitet in Lissabon.

2009

Umzug in neue Räume in der Semperstraße in Saarbrückens Stadtteil Am Homburg. Das Büro im Erdgeschoss ist einen Tick kleiner als das im Adler, aber besser. Hier laufen die Fäden zusammen und hier arbeiten wir.

2010

Wir betreuen bei Autohaus Johannes den Gesamtetat für zwei Jahre, machen Internet, Anzeigen und Printwerbung für das saarländische Traditionsunternehmen. 

Für den Künstler Fred George begleiten wir das Projekt Solar Peace Sculpture mit Marketing und Projektmanagement, unter anderem auf der ART.FAIR 21 in Köln. In einer sagenhaften Aktion halten wir den Termin, und stemmen die Messe in Kölle, auch dank der Hilfe von meinem Freund Peter Schmitt. Der organisierte schon im Vorfeld vor Ort die bauliche Vorbereitung für die Aufstellung des tonnenschweren Objektes. So konnte der Termin gehalten werden und das Teil kippte nicht um. Uff.

2011

Zusammen mit Torsten Schade von Tolle Räder machen wir das Projekt Schlaues Bike. Es handelt sich um eine eBike-Initiative zur eMobilität für Geschäftskunden im Saarland. Wir sind Jahre zu früh dran, stellen mit Energis auf der Saarmesse aus und versuchen, in der Luxemburger Airregioun Fuss zu fassen. In der Kommune von Niederanven präsentieren wir das Konzept und stellen aus. 

Wieder eine Zusammenarbeit mit Fred George, diesmal für das Infoboard der Plastic Ocean Installation, die Fred zusammen mit Marguerite Donlon ins Leben rief. Eine holperige Geschichte mit schönem Ergebnis, obwohl wir kaum Geld hatten.

2012
bis heute

Wir entwickeln Komplettpakete für Therapeuten, Ärzte und Praxen, sehr erfolgreich übrigens für ein Gynäkologen-Team in Rheinbach bei Bonn, sowie Zahnärzte. Mittlerweile laufen diese Webangebote auch schon mit Online-Terminreservierungen.

2013

Im Rahmen einer Kooperation mit  white_C und DFKI präsentieren wir das  Projekt Schlaues Bike mit einem eBike- Sharing System auf der MWC in Barcelona. Es war übrigens bis heute die letzte nennenswerte Aktion mit den Schlauen Bike.

Mangels Interesse der Kunden haben wir das Projekt zur Seite gelegt, ungewiss ob wir da jemals wieder dran gehen. Aber die Erfahrungswerte lassen heute in 2017 klar erkennen: Wir waren hier einfach zu früh dran. 

2013
bis 2015

Wir machen das komplette Corporate Design für das IT-Unternehmen KFK GmbH. Unter anderem eine Anzeigenserie in der SaarWirtschaft, sowie Plakatwerbungen, Fahrzeugbrandings, Direktmails und PR. Werbegeschenke realisieren wir ebenso wie einen jährlichen Kalender für die Wand. 

Wir betreuen auch das CMS des Unternehmens und entwickeln Broschüren und Streumittel. 2015 zieht die KFK in neue Räume in Güdingen. Wir gestalten die Fassade und den Innenbereich des komplett umgebauten Gebäudes.

2013
bis 2016

Zusammenarbeit mit Patton Stiftung: sustainable trust, Helen Patton. Die Enkelin des berühmten amerikanischen 2. Weltkriegs-General George S. Patton lebt in Deutschland und engagiert sicht über ihre Stftung im kulturellen Bereich und in der Veteranenarbeit. Bei uns entstehen Plakate und Einladungen für Veranstaltungen der Stiftung.

2014 veranstaltet sie die Patton Concerts Frankreich und Luxemburg mit der Thomas Blug All Stars Band. Wir machen Plakate und Streumittel. Gleichzeitig bauen wir für die Siftung ein dreisprachiges CMS auf, und konsolidieren die Dokumentation der Stiftungsarbeit mit einer Unzahl von Bilder und Zeitungsausschnitten. Wir betreuten die Stiftung bis 2016.

2016

30 Jahre f:kom // feld kommunikation & design, 20 Jahre Internet-Projekte – mein Gott, wie die Zeit vergeht. Ein herzliches und riesengrosses Dankeschön an alle Kunden, Partner, Kollegen, Unterstützer, Freunde und Familie, die das möglich gemacht haben!

Unmöglich, das alles hier aufzuzählen. Aber ein paar wichtige Milestones haben wir hiermit kundgetan. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann besuchen Sie uns einfach!