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Was macht f:kom?

fkom macht Marketing, Kommunikation und Design – kurz gesagt Werbung. Aber nicht nur. fkom unterstützt Unternehmen, Selbsständige und Kommunen bei ihrem Austausch mit Märkten, Partnern und Menschen. Unsere Leistungen sind Beratung, Konzept, Strategie, Kreation und Realisation in den Bereichen Print und Internet.

Das machen wir gut, das machen wir gerne. Natürlich auch für Sie.

Wenn aus Traumwagen Sachwerte werden.

Obwohl die Zinsen zaghaft steigen, geht der Anlagetrend nach wie vor in die Sachwerte – unter anderem auch in klassische Fahrzeuge. Wertsteigerungen von 100 und mehr Prozentpunkten innerhalb weniger Jahre sind keine Seltenheit gewesen. Was natürlich dazu führte, dass sich da eine Blase entwickelte, die auch irgendwann wieder platzen wird. 

Oder doch nicht? Wenn es nach der Meinung von Händlern und Spekulanten geht, ist heute immer noch der beste Zeitpunkt für eine gute Investition. Und morgen natürlich auch. Allerdings machen in späten Blasenstadien nur noch die Verkäufer Geld. Die späten Anleger machen böse Verluste, wenn der Markt einbricht und sich dann um realistische Werte herum wieder einpendelt.

Solche Entwicklungen kann man derzeit auf dem Markt für klassiche Porsche der Baureihen 964 und 993 (die letzten Luftgekühlten) beobachten. Die Kaufpreise für Turbos und RS-Modelle liegen im Bereich einer Viertelmillion (und mehr) und hatten sich in den letzen beiden Jahren exorbitant entwickelt. Die zuletzt aufgerufenen Mondpreise für toprestaurierte Edelvarianten dieser Baureihen stagnieren bzw. beginnen merklich zu sinken. Auch die älteren Modelle und Rennwagen haben sich bis auf wenige Raritäten stabilisiert, das Wachstum scheint vorerst gestoppt.

Aber gehts da überhaupt noch ums Fahren? Wenn Autos zu Sachwerten werden, eher nicht. Da könnte man eigentlich auch in noch ältere Modelle investieren, wie Vorkriegs-Bentleys oder ähnlich alte Kisten. Die sind vergleichsweise günstig, aber seltener und wertstabiler. Und nach all den endrestaurierten Klassikern kommen jetzt auch wieder patinierte (technisch gute) Autos in den Fokus der Sammler – authetische Fahrzeuge eben. 

(Appropos Erkenntnis: Was macht man eigentlich mit einem Teufelswerkzeug wie einem antiken Renn-Porsche? Fahren etwa?  Auf Krokodilen Wasserski fahren ist unkritischer, vor allem wenn es nass ist. Ein Porsche neueren Baujahres ist da viel sicherer, riecht besser, leckt nicht und findet fast von alleine auf die Straße zurück, wenn diese auszugehen droht. Ein F- oder G-Modell kann das nicht.)

Ich mag Porsches sehr, und ich bin da auch sentimental und emotional, was die Ikonen meiner Jugend angeht. Aber ich glaube es ist ein günstiger Zeitpunkt, die Spekulationsobjekte mit Gewinn zu verkaufen – wenn man nicht gerade über eine Halle zum Einlagern und richtig viel Geld zum Erhalten verfügt. Fehlt letzteres und ist der Joungtimer finanziert oder geleast, dann wird's allmählich Zeit. 

Vielleicht sind wir aber auch in einer Epoche angekommen, wo Autos massiv an Bedeutung verlieren nach langen Jahren der Weiterentwicklung und massiven Leistungssteigerung. Wo will man auch hin mit 600 PS oder mehr? Selbst popelige Audis kommen mit 400 PS und mehr daher, und nur die vielen elektronischen Helferlein halten den Vaddern auf der Straße bzw. am Leben. Immer wenn ich in Frankreich unterwegs bin und den Tempomat bei 130 einschalte, verliere ich jeden Respekt vor so viel Leistung. Da ist ein California genauso schnell, und wenn er wieder steht, ist er noch viel besser … und genauso wertstabil.

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